🌸 Kinderwunsch-Glossar
A
- AMH (Anti-Müller-Hormon)
Wert, der den Vorrat an Eizellen anzeigt – wichtig für die Einschätzung der Fruchtbarkeit. - Anovulation
Ausbleiben des Eisprungs, häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch.
B
- Basaltemperatur
Temperatur direkt nach dem Aufwachen, ihr Anstieg zeigt den Eisprung an. - Blastozyste
Embryo im Tag-5/6-Stadium, besonders einnistungsfähig bei IVF.
C
- Chromosomenanalyse (Karyogramm)
Darstellung aller Chromosomen, um Auffälligkeiten wie Translokationen oder Aneuploidien zu erkennen, die Fehlgeburten verursachen können. - Clomifen
Medikament zur Anregung des Eisprungs.
D
- DNA-Fragmentationstest
Untersuchung, ob die DNA der Spermien intakt ist – wichtig für die Embryoentwicklung.
E
- Embryonenadoption
Übertragung gespendeter Embryonen in die Gebärmutter. - Endometrium
Die Gebärmutterschleimhaut, die sich für die Einnistung verdicken muss.
F
- FISH-Test (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung)
Genetischer Test, der bestimmte Chromosomenanomalien in Embryonen oder Spermien aufzeigt. - Follikelpunktion
Entnahme der Eizellen bei IVF.
G
- Genetische Beratung
Gespräch mit Fachärzten, um genetische Ursachen für Fehlgeburten, Trisomien oder Erbkrankheiten zu klären. - Gerinnungsdiagnostik
Testreihe, um Gerinnungsstörungen (z. B. Faktor-V-Leiden) auszuschließen, die Fehlgeburten begünstigen können.
H
- HCG (Humanes Choriongonadotropin)
„Schwangerschaftshormon“, das früh nachweisbar ist. - Humangenetik
Medizinischer Bereich, der genetische Ursachen für Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten untersucht. - Hashimoto-Thyreoiditis
Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die den Kinderwunsch beeinflussen kann.
I
- ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion)
Spermium wird direkt in die Eizelle injiziert, um Befruchtung zu ermöglichen. - IUI (Intrauterine Insemination)
Spermien werden direkt in die Gebärmutter eingebracht.
K
- Karyogramm
Fotografische Darstellung aller Chromosomen. Zeigt genetische Auffälligkeiten, die Fehlgeburten oder Entwicklungsstörungen verursachen können. - Karyotypisierung
Laboranalyse, die Chromosomenanomalien bei Mann und Frau erkennt.
L
- Lutealphasen-Insuffizienz
Wenn zu wenig Progesteron in der zweiten Zyklushälfte gebildet wird.
M
- MTHFR-Mutation
Genetische Variante, die Folsäureverwertung beeinflusst und bei manchen Frauen mit Fehlgeburten in Verbindung gebracht wird. - Mikrodeletionen
Fehlende Chromosomenabschnitte, die in der Humangenetik überprüft werden können.
P
- PGT (Präimplantationsgenetisches Testing)
Genetische Untersuchung von Embryonen bei IVF, um Chromosomenfehler auszuschließen. - PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom)
Hormonstörung, die Eisprungprobleme verursacht.
S
- Schilddrüse (TSH, fT3, fT4, TPO-AK)
Hormone und Antikörper, die wichtig für Zyklus und Schwangerschaft sind. Eine Fehlfunktion kann die Einnistung erschweren. - Spermiogramm
Analyse der Spermienqualität.
T
- Thrombophilie
Neigung zu Blutgerinnseln, kann Einnistung und Schwangerschaft gefährden. - Translokation
Chromosomenverlagerung, die bei Eltern unauffällig, aber bei Embryonen zu Fehlgeburten führen kann.
U
- Uterus
Gebärmutter – Ort der Einnistung und Entwicklung des Babys. - Uterusfehlbildungen
(z. B. Septum) können den Kinderwunsch beeinflussen.
Z
- Zyklusmonitoring
Regelmäßige Ultraschall- und Blutkontrollen, um Eisprung und Hormone zu überwachen. - Zervixschleim
Wird um den Eisprung spinnbar – ein natürlicher Fruchtbarkeitsanzeiger.