Ich sag’s.
Weil ich nicht mehr schweigen will.
Weil ich nicht mehr so tun kann,
als wäre mein Körper kein Teil meines Lebens.
Ich bin im Kinderwunsch. Und ich arbeite.
Ich bin da –
aber ich bin nicht mehr dieselbe.
Nicht mehr so belastbar wie früher.
Nicht mehr so schnell, so klar, so funktional.
Konzentration? Fehlanzeige.
Mein Kopf ist oft woanders.
Bei dem, was war.
Bei dem, was hätte sein können.
Bei dem, was ich noch hoffe.
Ich hab darüber gesprochen.
Und ich habe Verständnis bekommen.
Kein Mitleid – sondern echtes Zuhören.
Und manchmal auch ein Wegsehen,
weil Hinsehen unbequem ist.
Aber manchmal
ist da auch diese Angst:
Eine Last zu sein.
Jemand, mit dem man nicht planen kann.
Die mit dem „Vielleicht“.
Die, bei der man nie weiß,
wann der nächste Ausfall kommt.
Wann die nächste Hoffnung stirbt.
Nicht planbar. Nicht stabil.
Nicht genug.
Ich versuche mein Bestes.
Auch wenn es sich teilweise so anfühlt,
als würde es nicht reichen.
Schweigen schützt nicht.
Im Gegenteil.
Offenheit macht nicht schwach.
Sie nimmt dir nur die Maske ab.
Und manchmal bringt sie Verständnis – oder auch nicht.
Aber sie lässt dich atmen.
Und vielleicht erinnerst du dich selbst daran:
Du musst nicht alles schaffen.
Du darfst langsamer sein.
Und du darfst ehrlich sein
mit dem, was in dir lebt.
Auch wenn man es nicht sieht.
Denn manchmal
ist es schon genug,
einfach nur da zu sein.
🤓Sagst du es im Job – oder behältst du es lieber für dich?
Würde dein:e Arbeitgeber:in es verstehen?
Oder musst du Ausreden finden, wenn du wieder mal „woanders“ bist?
👇 Schreib gern in die Kommentare, wie du damit umgehst.
Und ganz egal, ob du offen sprichst oder es lieber für dich behältst:
Beides ist okay.
Denn niemand sollte sich rechtfertigen müssen,
für etwas, das so viel Mut kostet. ❤️

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